Wir sind der "Junge Chor" des Gesang- und Turnvereines Hohenacker (GTV)
Der Chor wurde im Jahre 1974 von vier strammen, und damals auch noch jungen Männern gegründet, die gesanglich neue Wege gehen wollten und neben englisch noch viele weitere "Fremdsprachen" erfolgreich im Hohenacker Chorgesang etablierten. Gisela Wöhnl hieß die Chorleiterin, mit der sich der neu gegründete Chor im Remstal und darüber hinaus eine erste Anerkennung erarbeitete. Nach ihrem viel zu frühen Tod sprang mit Elsbeth Müller eine ihrer Schülerinnen in die Bresche und sicherte damit das Fortbestehen des Chores. Durch Martin Walter machten die "Jungen Wilden" dann das erste Mal mit einem Mann im Chefsessel Bekanntschaft. Auch Martin Walter verstarb leider viel zu früh. Elsbeth Müller sprang ein, half uns aus der Patsche und dirigiert, erfolgreich und engagiert .... bis heute den Folklorechor.
Unser Repertoire ist breit gefächert. Wir lieben internationale Folklore, Gospels und Spirituals, genauso wie Musicals, Evergreens, Schlager oder auch das gute alte deutsche Volkslied. Wir singen zu jedem Anlass und wenn Sie uns engagieren wollen, dann los!
Unter den Vereinen in Hohenacker kann der Gesangverein, wie er gemeinhin genannt wird, auf die längste Geschichte zurückblicken. 1866 wurde der Männergesangverein Hohenacker gegründet. Hohenacker zählte damals knapp 500 Einwohner. Am 20. Juli 1873 wurde die neue Fahne, von den Frauen der Sänger eigenhändig genäht und bestickt, eingeweiht.
1926 wurde der Turnverein mit dem Gesangverein zusammengelegt. „Die viel gepriesene Dorfgemeinschaft wurde Wirklichkeit und ist es bis heute geblieben“, heißt es dazu. 1938 übernahm Chorleiter Schmidt den Dirigentenstab. Er hat das von Vizedirigent Karl Gnamm verfasste Gedicht vertont, das dann zum „Heimatlied von Hohenacker“ geworden ist. Während des 2. Weltkrieges entstand eine Chorgemeinschaft aus Neustadt, Hohenacker und Bittenfeld, die mit 14 Sängern bis Kriegsende hielt.
1961 begann ein neuer Abschnitt im gesanglichen Leben des Vereins. Dem stattlichen Männerchor wurde ein Frauenchor angegliedert, der Verein konnte auch als Gemischter Chor auftreten. Er trat aus dem Silchergau aus und schloss sich dem „Sängerkreis Mittlerer Neckar“ an.
1966 war der 100. Geburtstag „ein ganz großer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte“: Vom 3. bis 5. Juni feierte der ganze Ort mit. Dem Verein wurde die „Zelter-Plakette“ verliehen.
1974 wurde der Folklorechor mit 25 Sängerinnen und Sängern gegründet. 1991 feierte der Gesang- und Turnverein das 125-jährige Bestehen. Der Dorfabend unter Mitwirkung aller Vereine aus Hohenacker, das Festkonzert mit Orchesterbegleitung und zum Abschluss das Freundschaftssingen mit zahlreichen Gastvereinen waren weitere Höhepunkte im Vereinsleben des GTV Hohenacker.
1994 fand der erste Kaffeenachmittag des GTV im Bürgerhaus in Hohenacker statt - „ein voller Erfolg und bis ins Jahr 2009 eine lieb gewordene Tradition für die Bürger Hohenackers“. 1996 feierte der GTV sein 130-jähriges Bestehen unter Chorleiter Nicolai Singer. 1999 war abermals ein Jubiläum fällig: Der Folklorechor feierte das 25-jährige Bestehen. Und weiter ging’s mit Jubiläen: Am 20. Oktober 2001 wurde der GTV 135 Jahre alt, der Gemischte Chor 40 Jahre, 2004 der Folklorechor 30 Jahre - jeweils mit einer Jubiläumsfeier verbunden.
Zwischenzeitlich wurde aus dem traditionellen Kaffeenachmitag das GTV-Herbstfest. Im Jahr 2011 zum zweiten Mal veranstaltet, soll es im zweijährigen Turnus ein fester Bestandteil des Hohenacker Vereinslebens werden.
letzte Änderung: 20.01.2012
